Hamburg (dpa) - Der Freiburger Arzt Adalbert Achaz unternimmt im Jahr 1417 die Totenschau an einer ermordeten jungen Frau, die sich als reiche Kaufmannsgattin entpuppt.

Seine Frau Serafina, über Gebühr interessiert an Verbrechen aller Art, rätselt, warum die Tote wie eine Prostituierte geschminkt war und fängt an, Fragen zu stellen, die nicht jedem gefallen. Da taucht auch noch ihr Bruder Peter auf, der sich als Erpresser entpuppt, denn Serafina verbirgt ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit. Sie hat alle Hände voll zu tun, um wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen.

"Die Tote in der Henkersgasse", ein neuer Band aus der Serafina-Reihe von Astrid Fritz, ist ein kurzweilig geschriebener und unterhaltsamer historischer Kriminalroman. Serafina ist eine sympathische Heldin mit dem Herzen auf dem rechten Fleck. Einzig der historische Hintergrund hätte etwas gründlicher ausgearbeitet werden können. So verliert sich die Geschichte etwas in zeithistorischer Beliebigkeit.

- Astrid Fritz: Die Tote in der Henkersgasse, Rowohlt Verlag, Hamburg, 304 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-499-27654-5.

Die Tote in der Henkersgasse