München (dpa) - Die Schatzjäger Remi und Sam Fargo entdecken in der Arktis ein 1000 Jahre altes Wikingerboot, eingeschlossen in einem Eisberg. An Bord findet sich der Hinweis auf einen sagenhaften Schatz und Quetzalcoatl, die geheimnisvolle Gottheit der Indianer Mesoamerikas.

Die Suche führt die Abenteurer quer durch Mittelamerika. Dabei werden sie von Verbrechersyndikaten und Drogenkartellen verfolgt, die von den Plänen Wind bekommen haben. Die Folge sind Todesopfer auf beiden Seiten und ein gnadenloser Showdown.

Der Schwur der Wikinger, der neue Roman von Clive Cussler mit den Fargos, zeigt exemplarisch, wie eine Romanserie zu Tode geritten wird. Die Handlungsstruktur ähnelt denen der anderen Romane mit einem vorhersehbaren Ende. Die Personen sind schablonenhafte Heldenfiguren, die in den größten Gefahren noch einen coolen Spruch auf den Lippen haben und deren Föhnfrisur auch noch dem größtem Gegenwind standhält.

Für Cussler-Fans erträglich, für die übrigen Leser nur die ärgerliche Vermarktungsmethode eines Erfolgsmodells.

- Clive Cussler: Der Schwur der Wikinger, Blanvalet Verlag, München, 512 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-7341-0236-3.