München (dpa) - Die Journalistin Leslie Rickert ist in Südengland einer brisanten Story auf der Spur. Sie ist auf eine mysteriöse Sekte gestoßen, die etwas mit dem Verschwinden junger Frauen zu tun haben muss. Die Archäologin Hannah Peters eilt zu ihrer Unterstützung herbei und bekommt von Leslie einen rätselhaften Film präsentiert, in dem ein orgiastischer Kultus zelebriert wird. Um Antworten zu finden, reist Hannah nach Petra, in die geheimnisvolle Hauptstadt der Nabatäer. Dort stößt sie auf den Mythos des Lebensbaumes, der ewiges Leben verheißt, doch auch auf ein uraltes Wesen, von dem unsagbar Böses ausgeht.

"Wicca - Tödlicher Kult", ein neuer Hannah-Peters-Roman von Thomas Thiemeyer, ist ein Thriller, der vor allem von seinen fantastischen Elementen lebt. Die Handlung ist spannend und unterhaltsam in einer straff strukturierten, teilweise rasanten Erzählweise. Wohltuend ist, dass der Autor auf die Versuchung verzichtet, Buchseiten mit weitschweifigem Recherche-Wissen zu füllen.

Thomas Thiemeyer: Wicca – Tödlicher Kult, Knaur Verlag, München, 496 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3-426-65364-7