München (dpa) - Die Schauspielerin Juliane Köhler (55) kann der Arbeit in der Corona-Krise auch etwas Positives abgewinnen.

"Das ist für mich spannend, weil ich schon lange sowohl Theater mache als auch in Filmen spiele. Zum ersten Mal vereint sich beides für mich in einer ungewöhnlichen Mischform, das gefällt mir sehr", sagte sie der Münchner "Abendzeitung" (Freitagsausgabe) vor der Live-Cam-Performance "Niemand wartet auf dich" am Freitagabend am Münchner Residenztheater, in der sie drei verschiedene Frauenfiguren verkörpert.

Auch dass in Corona-Zeiten mit Masken geprobt und einige Projekte wieder eingemottet werden müssen, sei kein Problem. "Das Problem ist, dass wir unsere Zuschauer vermissen und die Zuschauer uns. Insofern hoffen wir alle, dass wir uns bald wieder im Theater sehen können."

© dpa-infocom, dpa:210122-99-128214/2