Oberammergau/München (dpa) - Das Leben des eigenwilligen römischen Kaisers Julian wird im kommenden Sommer im Passionstheater Oberammergau lebendig. Der Intendant des Münchner Volkstheaters und Passionsspielleiter Christian Stückl inszeniert Henrik Ibsens Schauspiel Kaiser und Galiläer für die riesige Freilichtbühne.

Premiere ist am 1. Juli 2016. Bis 23. Juli folgen weitere sechs Vorstellungen, wie es am Montag bei der Vorstellung des Programms in München hieß.

Ibsen arbeitete fast zehn Jahre an dem Drama, das er selbst als sein Hauptwerk ansah. Am 5. September 1896 wurde es am Stadttheater Leipzig uraufgeführt. Kaiser und Galiläer schildert Julians gewaltsamen Aufstieg zum Kaiserthron, seine Regierung und sein Ende, aber auch die wichtigsten Ereignisse jener Zeit.

Zum Programm der Passionstheaters 2016 gehört auch die Wiederaufnahme der 2015 neu inszenierten Oper Nabucco von Giuseppe Verdi in der Regie von Christian Stückl. Ebenso kehrt die am Münchner Volkstheater erfolgreich gezeigte Inszenierung Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben ins Passionstheater zurück.

Ein Wiedersehen gibt es mit dem Heimatsound Festival, bei dem der Liedermacher Konstantin Wecker erwartet wird. Unter Leitung von Ainars Rubikis führt die Neue Münchner Philharmonie Antonin Dvoraks Symphonie Aus der Neuen Welt und Kompositionen von Leonard Bernstein sowie George Gershwin auf.

Passionstheater