Hamburg (dpa) - Die argentinisch-schweizerische Starpianistin Martha Argerich will auch in Corona-Zeiten nicht auf ihre Auftritte in der Hamburger Laeiszhalle verzichten. Deshalb hat die 79-Jährige vor wenigen Tagen mit den Hamburger Symphonikern einen Konzertfilm aufgenommen.

Der Film kann am Freitag in einer Woche (19. Februar) kostenlos online angeschaut werden. "Die letzten Aufnahmen wurden am Sonntag abgeschlossen", sagte ein Orchestersprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Gemeinsam mit Martha Argerich bringen die Symphoniker und Chefdirigent Sylvain Cambreling dafür das "G-Dur-Konzert" von Maurice Ravel auf die Bühne. Zudem wird das Orchester die Ravel-Suite "Le Tombeau de Couperin" und sowie die 8. Sinfonie von Ludwig van Beethoven spielen.

"Musik sagt uns, was keine andere Sprache sagen kann. Daran müssen wir uns gerade jetzt erinnern. Außerdem macht Ravels G-Dur-Konzert so viel Freude und bringt uns Licht in diesen besonderen Zeiten. Wir Menschen brauchen das", sagte Argerich laut Mitteilung dazu.

Das Konzert geht zudem mit einer Besonderheit einher: Argerich spielt erstmals auf einem neu restaurierten Flügel der Symphoniker Hamburg, der auch "Das blaue Wunder" genannt wird. An dem Instrument sei die offenporige Mattierung im Dunkelblau der Symphoniker auffällig. "Der 1925 in Hamburg gebaute Steinway-Flügel wurde von der Klangmanufaktur Hamburg speziell für die Symphoniker in der Laeiszhalle restauriert", hieß es weiter.

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Mitteilung zum Konzert mit Martha Argerich