Klietz l  Lutz Freytag, der im Sommer 2017 die Nachfolge von Kurt-Werner Balke angetreten hatte, ist für ein Jahr abgeordnet nach Berlin. Im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft verstärkt er das Referat Waldpolitik. Das ist zuständig unter anderem für den Waldumbau im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Hans-Christoph von Hirschheydt hat seine Funktion übernommen. Er kommt vom Bundesforstbetrieb Lausitz, auch zuständig für den TrÜbPl Oberlausitz und war dort auch Betriebsbereichsleiter. Vorgestellt hat er sich beim Neujahrsempfang in Klietz.

Hier hatte Wolfgang Rost in Vertretung von Lutz Freytag für den Bundesforstbetrieb als einem der vier Partner des Empfanges die Rege gehalten. Und weitere personelle Veränderungen bekannt gegeben: Die Schollener Revierleiterin Birgit Büttner ist 2019 in Ruhestand gegangen – Gunnar Wislaug hat das Forstrevier übernommen. In wenigen Wochen wird der Leiter des Forstrevieres Wudicke, Peter Möhring, ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet, „hier werden wir einen neuen Kollegen begrüßen“. Das Forstrevier Klietz wird ab April Julia Matz übernehmen. Sie war bisher im Betrieb für den Holzverkauf, den Maschineneinsatz und das Jagdwesen zuständig.

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Wolfgang Rosts Blick auf die Arbeit des Betriebes ist nicht sorgenfrei. „Die Forstschutzsituation ist sehr angespannt. Die Wälder sind nach wie vor Trockenstress ausgesetzt und können nur noch geschwächt Abwehrreaktionen zeigen. Dies ist nicht nur bei der Fichte im Harz, sondern auch bei der Kiefer und sogar den Laubbäumen zu beobachten. Die riesigen Mengen an Rohholz haben die Holzpreise sinken lassen, so dass auf Grund der Marktsituation kein Frischholzeinschlag bei der Bundesforst erfolgt ist.“

Ausnahmen waren Forderungen der Bundeswehr. So wurde auf zirka 40 Kilometern das Lichtraumprofil der Wege auf dem Truppenübungsplatz großzügig freigestellt. Dies soll im Falle eines Brandes der Feuerwehr eine bessere Bekämpfung ermöglichen. Diese Arbeiten werden auch in diesem Jahr in Abstimmung mit der Bundeswehr und Feuerwehr fortgeführt. Abschließend sagte Wolfang Rost: „Mal sehen, was uns das Jahr 2020 bringen wird – ob es uns planmäßig unsere Aufgaben erfüllen lässt oder die Natur mit Wind oder Insekten Planänderungen erzwingt.