Tierquälerei

150 Rinder verendet - Polizei ermittelt gegen Landwirt

Etwa 150 Rinder sind in einem Mastbetrieb qualvoll verendet. Die Polizei ermittelt gegen den Landwirt aus Mittelfranken.

Von dpa
Kälber werden auf einem LKW transportiert. 
Kälber werden auf einem LKW transportiert.  Symbolfoto: Ulrich Perrey/dpa/Archivbild

Rothenburg ob der Tauber - Etwa 150 Rinder sind in einem Mastbetrieb in Mittelfranken qualvoll verendet. Man versuche nun, die noch lebenden Tiere wieder aufzupäppeln, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Diese seien aber in einem desolaten Zustand und es sei nicht ausgeschlossen, dass weitere sterben.

Die Polizei ermittelt gegen den Landwirt im Umland von Rothenburg ob der Tauber wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. „Wir gehen davon aus, dass die Tiere über einen längeren Zeitraum nicht versorgt wurden“, sagte der Polizeisprecher. „Fakt ist, dass die Tiere extrem vernachlässigt waren.“ Wie es zu der Vernachlässigung kommen konnte, sei noch unklar.

Mehrere Medien hatten zuvor berichtet, dass die toten Rinder am Pfingstsonntag entdeckt worden waren. Die übrigen Tiere hat das Veterinäramt an einem anderen Ort untergebracht, um sie versorgen zu können.