17 Corona-Neuinfektionen: Inzidenz verharrt bei 23,5

Von dpa
Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test.
Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/Symbolbild

Berlin - In Berlin sind zwischen Samstag und Sonntag 17 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag wie am Vortag weiter bei 23,5, wie aus den aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen sich pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen neu mit dem Virus infiziert haben. In keinem anderen Bundesland ist die Sieben-Tage-Inzidenz so hoch wie derzeit in Berlin, auch wenn etwa Hamburg mit 23,2 am Sonntag nicht weit davon entfernt lag.

Vergleicht man indes die Berliner Bezirke mit den bundesweiten Landkreisen, ergibt sich ein anderes Bild. Hier verzeichnete die kreisfreie Stadt Solingen in Nordrhein-Westfalen mit 64,7 bundesweit die höchste Inzidenz.

In Berlin wurden seit Beginn der Pandemie 181.700 Infizierte registriert. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus meldete das RKI für die Hauptstadt am Sonntag nicht. 47,8 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner sind inzwischen vollständig geimpft, wie aus dem aktuellen Lagebericht des Berliner Senats hervorgeht. Knapp 60 Prozent haben mindestens die erste Impfung erhalten.

Die Zahl der dem RKI bekannten Neuinfektionen ist am Wochenende oft niedriger als unter der Woche - etwa wegen Meldeverzögerungen der Gesundheitsämter.