Alltag in Pflegeheimen normalisiert sich erst allmählich

Von dpa 05.06.2021, 09:03
Eine Pflegeschwester sitzt mit Heimbewohnern im Kreis bei einem Beschäftigungsspiel im Altenzentrum Luisenhaus.
Eine Pflegeschwester sitzt mit Heimbewohnern im Kreis bei einem Beschäftigungsspiel im Altenzentrum Luisenhaus. Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Erfurt/Jena/Artern - Nach monatelangen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie normalisiert sich das Leben in den Thüringer Pflegeheimen allmählich. „Wir fangen langsam an zu lockern“, sagte der Geschäftsführer des katholischen Deutschordenshauses in Erfurt, Thomas Theisinger. Auch in anderen Einrichtungen kommen Senioren beispielsweise wieder zu gemeinsamen Kaffeenachmittagen zusammen, feiern gemeinsame Gottesdienste oder treffen sich zu Stammtischen. Wohnbereichsübergreifende Angebote sind in den Thüringer Pflegeheimen bereits seit April wieder möglich.

Einschränkungen gibt es teilweise noch bei Besuchen, wie der Landesseniorenrat beobachtet hat. „Da gibt es nach wie vor Beschwerden von Angehörigen“, sagte dessen Vorsitzende Hannelore Hauschild. In Thüringen leben rund 25.000 Pflegebedürftige in rund 500 Seniorenheimen.