Brände

Anschläge: Fall für „Aktenzeichen XY... ungelöst“

Von dpa
Eine Projektion des Logos der Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ ist zu sehen.
Eine Projektion des Logos der Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ ist zu sehen. picture alliance/Matthias Balk/dpa/Archivbild

Braunschweig/Hannover - Nach den mutmaßlich politisch motivierten Brandanschlägen auf Aufnahmebehörden in Braunschweig und Hannover im Januar hilft das Fernsehen bei den Ermittlungen. Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ befasst sich mit dem Fall - und zwar am Mittwoch, (15. September, 20.15 Uhr), wie die zuständige Agentur mitteilte. Auf dem Gelände der Behörde in Braunschweig sollen Linksextremisten in der Nacht zum 9. Januar zehn Fahrzeuge und einen Anhänger angezündet haben. Kurz darauf sei ein entsprechendes Bekennerschreiben im Internet aufgetaucht.

Die Wagen brannten vollständig aus, Menschen wurden nicht verletzt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von gut einer halben Million Euro. Auch am Gebäude der Landesaufnahmebehörde in Hannover-Langenhagen wurden Brandsätze gefunden - diese zündeten aber nicht. Die Brandsätze bestanden laut LKA unter anderem aus mehreren gefüllten 20-Liter-Benzinkanistern.

Die Generalstaatsanwaltschaft Celle ermittelt wegen Brandstiftung und verfassungsfeindlicher Sabotage. Die Sendung zeigt den Angaben zufolge die genauen Örtlichkeiten. Die Polizei hofft darauf, dass Zeugen möglicherweise Beobachtungen melden - falls etwa Personen oder ein Fahrzeug mit großen gefüllten Benzinkanistern gesehen wurden.