Wohnen

Bau-Arbeitgeberverband fordert Bündnis für Bauen und Wohnen

Von dpa
Blick auf die Fassaden von Wohnhäusern.
Blick auf die Fassaden von Wohnhäusern. Nicolas Armer/dpa/Symbolbild

Berlin - Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg hat in einem offenen Brief an den Senat ein „Berliner Bündnis für Bauen und Wohnen“ gefordert. Damit sollen unter Federführung des Senats schnellere Genehmigungs- und Planungsverfahren beim Wohnungsbau ermöglicht werden.

Der Verband verlangte am Dienstag auch die Schaffung neuen, bezahlbaren Wohnraums und klagte dabei über Nachwirkungen des Mietendeckels, die bis heute zu spüren seien. So hatte es im ersten Halbjahr dieses Jahres 30 Prozent weniger Baugenehmigungen gegeben als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zudem wurden nach Angaben des Verbandes 2020 rund 200 Millionen Euro weniger in den Wohnungsbau der Hauptstadt investiert als im Jahr zuvor.

Um für ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, müssen dem Verband zufolge auch weitere Instrumente wie steuerliche Erleichterungen oder Zuschüsse für klimaneutrales Bauen und für den Sozialbau kontinuierlich optimiert und ausgebaut werden. Von dem neuen Bündnis erhoffen sich die Unterzeichner des Briefes eine zentrale Anlaufstelle, „um künftig ergebnisorientierte, praktikable Lösungen für die Berliner Wohnungsknappheit zu erarbeiten und in die Praxis umzusetzen.“