Bauminister-Sondersitzung zu Perspektiven für Innenstädte

Von dpa

Erfurt - Mit Konzepten gegen die zunehmende Verödung der Innenstädte beschäftigen sich die Bauminister von Bund und Ländern auf einer digitalen Sondersitzung in der kommenden Woche. Es gehe am 17. August um Perspektiven für die Innenstädte, die vor einem Strukturwandel stehen, teilte Thüringens Bauministerium am Freitag in Erfurt mit. Das Land hat derzeit den Vorsitz der Bauministerkonferenz, die bei ihrer Sitzung im September 2020 in Weimar eine Studie zur Zukunft der Innenstädte in Auftrag gegeben hatte.

Die Stadtzentren, die bisher vor allem von Handel und Gastronomie sowie Büros geprägt seien, müssten stärker wieder „Orte des Wohnens“ werden, hieß es damals. Die Corona-Pandemie habe die Probleme der Innenstädte noch verstärkt.

„Wir wollen Innenstädte künftig vielfältiger nutzen und verstehen sie nicht nur als Orte des Konsums. Innenstädte müssen für alle erlebbar sein und daher eine Freiraum- und Aufenthaltsqualität bieten, die Freizeit, Bildung, Kunst und Kultur mit Handel und Gewerbe vereint“, erklärte Thüringens Bauminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke).