Berliner FDP kritisiert Einschränkungsideen für Ungeimpfte

Von dpa
Eine Mitarbeiterin eines Impfteams überprüft eine Spritze mit einem Impfstoff gegen Covid-19.
Eine Mitarbeiterin eines Impfteams überprüft eine Spritze mit einem Impfstoff gegen Covid-19. Thomas Frey/dpa Pool/dpa/Symbolbild

Berlin - Berlins FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus hält nichts von Überlegungen zu möglichen Einschränkungen für Menschen ohne Corona-Impfschutz. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hatte das Thema am Wochenende aufgebracht. FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja erklärte dazu am Montag: „Solange keine besondere Gefahr von Geimpften, Genesenen und negativ Getesteten ausgeht, dürfen diese auch nicht anders behandelt werden - das ist keine politische Frage, sondern eine logische Folge aus unseren Grund- und Freiheitsrechten.“

„Während es kurz vor Ferienende in Berlin noch immer Lehrerinnen und Lehrer gibt, die nicht vollständig geimpft sind, obwohl sie sich impfen lassen wollen, wird von der CDU ernsthaft über einen Impfzwang durch die Hintertür nachgedacht“, kritisierte Czaja. „Das ist vollkommen inakzeptabel.“

Für den Fall, dass Deutschland eine hohe vierte Welle drohe, hatte Braun der „Bild am Sonntag“ gesagt: „Das kann auch bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären, weil das Restrisiko zu hoch ist.“