Champions LeagueBR Volleys: „Wir müssen in einen Flow kommen“

Von dpa Aktualisiert: 25.01.2023, 22:03
Kaweh Niroomand.
Kaweh Niroomand. Rainer Jensen/dpa/Archivbild

Berlin - Die Chance auf ein Weiterkommen in der Volleyball-Champions League ist für die Berlin Volleys beim Gruppenfinale sehr groß, doch der Gegner des deutschen Meisters flößt ebenso großen Respekt ein. „Warta Zawiercie gehört zu den besten Teams in Europa“, meint Geschäftsführer Kaweh Niroomand vor der Partie gegen den polnischen Meisterschaftsdritten in der Max-Schmeling-Halle am Mittwoch (19.30 Uhr). Chancenlos sehen sich die Volleys nicht, aber: „Um die zu schlagen, müssen wir schon einen sehr guten Tag erwischen und in einen Flow kommen“, sagt Niroomand.

Die Ausgangslage für die BR Volleys ist vielversprechend. Ein Sieg gegen den derzeitigen Gruppenzweiten würde der Mannschaft definitiv das Weiterkommen garantieren. Und selbst bei einer Niederlage besteht Hoffnung, noch als bester Tabellendritter der insgesamt fünf Vorrundengruppen weiter in der Königsklasse mitspielen zu dürfen. Sollten die BR Volleys jedoch scheitern, würden sie immerhin noch im europäisch zweitrangigen CEV-Pokal landen.

Das Hinspiel in Zawiercie hat der deutsche Meister überraschend mit 3:1 gewonnen. Für Niroomand ist dieses Ergebnis kein Maßstab mehr. „Da haben wir den Gegner auf dem falschen Fuß erwischt“, sagt er. Seine Forderung an das eigene Team: „Wir dürfen nicht so vorsichtig wie gegen Ankara spielen, sondern müssen angriffsfreudiger sein.“ Gegen Halkbank Ankara hatten die Volleys Mitte Dezember daheim eine bittere 0:3-Pleite kassiert.

Bei Warta Zawiercie hat der Pole Michal Winiarski an der Seitenlinie das Sagen. Er ist zugleich Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Im Hinspiel in Polen brachten die BR Volleys diesen Gegner besonders mit ihrem Aufschlag in Bedrängnis. „Das wird auch diesmal der Schlüssel sein. Wir haben vier, fünf Spieler, die hart und präzise aufschlagen können“, sagt Niroomand.