Brandenburg: Jeder vierte Studiengang zulassungsbeschränkt

Von dpa
Studentinnen und Studenten sitzen während einer Vorlesung in einem Hörsaal.
Studentinnen und Studenten sitzen während einer Vorlesung in einem Hörsaal. Sebastian Gollnow/dpa

Gütersloh/Potsdam - In Brandenburg ist gut jeder vierte Studiengang zulassungsbeschränkt. Der Anteil sank von 29 Prozent im Vorjahr auf 27,7 Prozent im Wintersemester 2021/22, wie das CHE Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh mitteilte. In Potsdam lag der Anteil demnach bei 31 Prozent.

Damit sind die Chancen in Brandenburg höher als in vielen anderen Bundesländern, auch ohne Top-Noten im Abitur studieren zu können. Im Bundesdurchschnitt haben nach CHE-Angaben rund 40 Prozent aller Studiengänge einen Numerus Clausus (NC). Brandenburg liegt im Ländervergleich auf Platz 13. 

Den Angaben zufolge ging die NC-Quote vor allem bei den Fachhochschulen zurück - um acht Prozentpunkte auf 25,6 Prozent. Bei den Hochschulen hätten hingegen 30,8 Prozent aller Studiengänge einen NC. Das seien 1,9 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, hieß es. Studiengänge in den Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften seien am häufigsten zulassungsbeschränkt (35,7 Prozent), während nur etwa jeder achte Ingenieurstudiengang (17,9 Prozent) einen NC habe.

Den bundesweit höchsten Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge hat laut CHE mit 65,2 Prozent Hamburg. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Berlin und das Saarland mit 65,1 beziehungsweise 63,3 Prozent. Den geringsten Anteil gebe es mit 19,8 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern.