Bundesstiftung Umwelt schaut auf den Zustand der Wälder

Von dpa 07.07.2021, 14:14
Zahlreiche Büme stehen in einem Waldgebiet.
Zahlreiche Büme stehen in einem Waldgebiet. Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Osnabrück - Angesichts des Klimawandels nimmt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt die Auswirkungen auf den Wald stärker in den Blick. Die Klimakrise sei in Deutschland angekommen, sagte am Mittwoch der Generalsekretär der Stiftung, Alexander Bonde, in Osnabrück: „Der Wald könnte zum ersten Opfer der Klimakrise werden.“ Trotz eines regenreichen Frühjahrs drohe erneut ein Trockenjahr. Vor allem in Ostdeutschland herrsche wegen extremer Dürre Alarmstufe Rot.

Das Absterben der Wälder wiege umso schwerer, weil der Wald als Klimahelfer gebraucht werde, sagte Bonde. Notwendig seien mehr wilde Wälder, aber auch eine nachhaltigere Holznutzung in langlebigen Produkten. Die Stiftung fördere daher Projekte zur regionalen und nachhaltigen Holzproduktion, zur Wiedervernässung von Waldmooren und zum Erhalt der Biodiversität auf vom Sturm zerstörten Waldflächen.