CDU-Politiker für Beibehaltung der Testpflicht an Schulen

Von dpa
Der Abgeordnete Christian Tischner (CDU) spricht im Plenarsaal des Thüringer Landtages.
Der Abgeordnete Christian Tischner (CDU) spricht im Plenarsaal des Thüringer Landtages. Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Erfurt - Nach Ansicht des CDU-Bildungspolitikers Christian Tischner sollten Schülerinnen und Schüler auch bei Inzidenzwerten von unter 50 regelmäßig auf eine Corona-Infektion getestet werden. „Diese Sicherheit würde ich eingezogen lassen“, sagte Tischner der dpa. Die Maskenpflicht für Grundschüler und Grundschülerinnen hingegen sollte seiner Meinung nach beseitigt werden. „Das Testen ist wichtiger.“

Abgeordnete des Thüringer Landtags beschäftigen sich am Donnerstag mit einem Entwurf für eine neue geplanten Corona-Verordnung. Die Regeln werden in einer gemeinsamen Sitzung des Bildungs- und des Gesundheitsausschusses diskutiert.

Tischner kritisierte, dass nicht genügend Corona-Tests an den Schulen vorhanden seien. „Man darf, wenn diese Sicherheit nicht gegeben ist, dann auch die Schulen nicht öffnen“, sagte er.

Aktuell sind in Thüringen noch nicht alle Schulen wieder geöffnet. In vielen Landkreisen und kreisfreien Städten können die Kinder und Jugendlichen aber wieder Präsenzunterricht besuchen. Voraussetzung für das Betreten von Schulen ist, einen aktuellen negativen Corona-Test nachzuweisen oder an der Schule selbst einen Test zu machen.

Tischner forderte, auch an Schulen vollständig Geimpfte und Genesene den Getesteten gleichzustellen. Die Testpflicht für geimpfte oder genesene Lehrkräfte sowie Schüler und Schülerinnen sollte seiner Meinung nach damit wegfallen. Geimpfte, Getestete und Genesene sollten demnach auch keine Masken am Platz mehr tragen müssen.