Chrupalla: Verlust von Direktmandaten „kein Weltuntergang“

Von dpa
Tino Chrupalla (r) und Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD, warten im Bundesverfassungsgericht auf den Beginn der mündlichen Verhandlung zu Äußerungsbefugnissen von Regierungsmitgliedern.
Tino Chrupalla (r) und Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD, warten im Bundesverfassungsgericht auf den Beginn der mündlichen Verhandlung zu Äußerungsbefugnissen von Regierungsmitgliedern. Uli Deck/dpa

Leipzig - Für die AfD wäre ein Verlust der sächsischen Direktmandate bei der Bundestagswahl laut dem Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla verschmerzbar. „2017 war die Differenz zwischen der CDU und uns in den Wahlkreisen oft zwischen ein und zwei Prozentpunkten groß. Das sind wenige Stimmen“, sagte Chrupalla der „Leipziger Volkszeitung“. Es wäre daher „kein Weltuntergang“, falls die AfD keine Direktmandate hole. Er wünsche sich jedoch, dass die Partei stärkste Kraft in Sachsen werde.

Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die AfD drei Direktmandate in Sachsen geholt. Beim landesweiten Ergebnis lag sie mit 27 Prozent damals knapp vor der CDU (26,9 Prozent).