Corona-Infektionsgeschehen stagniert in Niedersachsen

Von dpa 10.08.2021, 07:22 • Aktualisiert: 10.08.2021, 07:30
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch.
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Hannover - Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen verharrt seit dem Wochenanfang ungefähr auf dem gleichen Niveau. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Dienstag bei 18,3 nach 18,4 am Vortag. So viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen registriert. Landesweit kamen 146 Corona-Fälle hinzu. Weitere Todesfälle wurden nicht gemeldet.

In Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 24,4 - am Montag war ein Wert von 24,8 verzeichnet worden. Im kleinsten Bundesland gab es 9 Neuinfektionen und ebenfalls keinen weiteren Todesfall.

Die niedersachsenweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte erneut Wolfsburg mit 47,4. Danach folgten die Stadt Oldenburg (34,3), der Heidekreis (33,4) sowie die Stadt Salzgitter (31,6). Die niedrigsten Werte meldeten die Landkreise Friesland (1,0) und Lüchow-Dannenberg (2,1).

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen am Dienstag 23 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 16 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 317, davon hatten 144 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten. In Bremen wurde ein Covid-19-Patient in einer Klinik behandelt, 20 Intensivbetten waren frei. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.