Gesundheit

Corona-Inzidenzwert in Niedersachsen steigt leicht auf 75,7

Von dpa
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch.
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Sonntag leicht auf einen Wert von 75,7 gestiegen. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Menschen in einer Woche am Vortag bei 74,2 gelegen, eine Woche zuvor bei 71,2. Ein weiterer Mensch starb an oder in Zusammenhang mit dem Virus, die Gesamtzahl stieg am Sonntag auf 5876. Im kleinsten deutschen Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 114,4 - dies war weiterhin der höchste Wert unter den Bundesländern.

Die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten in Niedersachsen stieg am Sonntag weiter - auf 4,9 Prozent der Gesamtkapazität (Samstag 4,8 Prozent). Schwellenwerte sind 5 Prozent, 10 Prozent und 20 Prozent.

In Niedersachsen gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen die Zahl 50 überschreitet, sind etwa Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich. Weiter ausschlaggebend sind die Zahl der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im Land sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten lag die Inzidenz bei 4,3. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen statistisch gesehen 4,3 von 100.000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.