Corona-Regeln in St. Pauli und Schanze oft missachtet

Von dpa
„Polizei“ steht auf der Uniform eines Polizisten.
„Polizei“ steht auf der Uniform eines Polizisten. Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Hamburg - In den Hamburger Ausgehvierteln war in der Nacht zu Samstag wieder viel los. Corona-Verordnungen wurden dabei häufig missachtet, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Im gesamten Gebiet St. Pauli und Schanzenviertel sollen Schätzungen der Polizei zufolge knapp über 4000 Menschen unterwegs gewesen sein. „Es wurde viel Alkohol getrunken, es gab zahlreiche Verstöße gegen Corona-Auflagen“, sagte der Polizeisprecher.

Auf der Piazza am Schulterblatt und in den Straßen des Schanzenviertels besuchten rund 2500 Menschen die Außengastronomie oder versammelten sich in kleinen Gruppen auf den Straßen. Auf der Paul-Rosen-Straße am Brunnenhof zählte die Polizei etwa 400 Menschen, auf der Wohlwillstraße zwischen Paulinenplatz und Grüner Jäger 600, am Lattenplatz 250, im Florapark 250 und auf der Wohlersallee 700 Menschen.

Bereits am vergangenen Wochenende war nach Wiedereröffnung der Außengastronomie in den Ausgehvierteln viel los. Vergangenen Pfingstsonntag waren schätzungsweise 1300 Menschen in der Schanze unterwegs.