Corona-Wochenwert in Sachsen wieder leicht zurückgegangen

Von dpa
Proben für Corona-Tests werden im Diagnosticum-Labor in Plauen für die weitere Untersuchung vorbereitet.
Proben für Corona-Tests werden im Diagnosticum-Labor in Plauen für die weitere Untersuchung vorbereitet. Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/Symbolbild

Dresden - Die Ansteckungsrate mit dem Coronavirus ist in Sachsen wieder leicht zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut meldete am Dienstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 3,5, nachdem dieser Wert am Montag bei 3,9 lag. Im bundesweiten Vergleich hat der Freistaat den zweitniedrigsten Wert nach Sachsen-Anhalt (3,2). Bundesweit gab das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz mit 10,9 an.

Da sich in Sachsen wie auch in anderen Bundesländern eine nachlassende Impfbereitschaft abzeichnet, hat Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) für Dienstag zu einem Impfgipfel eingeladen. Dabei soll mit Vertretern aus Wirtschaft, Sport und Sozialwesen darüber diskutiert werden, wie der Impfkampagne Schwung verliehen werden kann.

Landesweit ist das Infektionsgeschehen in Dresden am höchsten. Die Landeshauptstadt ist als einzige Region zweistellig und liegt mit 10,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen knapp über der Schwelle, die etwa Voraussetzung für den Verzicht auf einen Mund-Nasen-Schutz beim Einkaufen ist. Den geringsten Wochenwert hat der Erzgebirgskreis mit 0,6.