Drei Modell-Diskotheken dürfen ohne Maskenpflicht öffnen

Von dpa
Die farbig beleuchtete Discokugel dreht sich über einer Tanzfläche.
Die farbig beleuchtete Discokugel dreht sich über einer Tanzfläche. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Kiel - Nach über einjähriger Schließung wegen der Corona-Pandemie dürfen erste Diskotheken in Schleswig-Holstein als befristete Modellprojekte unter strengen Auflagen öffnen. Die Besucher müssen keine Maske tragen, keine Abstände wahren und negativ auf Corona getestet, geimpft oder genesen sein. Wie Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) am Montag in Kiel mitteilte, können sich Betriebe bis zum 2. Juli bewerben. Frühestens am 20. Juli kann es losgehen.

Landesweit soll jeweils eine Diskothek mit maximal 200, 500 und 2000 Besuchern zulassen werden. Diese müssen sich vorher anmelden und der Weitergabe ihrer persönlichen Daten zustimmen. Die Corona-Tests der Gäste dürfen höchstens sechs Stunden alt sein. Die Besucher müssen vier Nachtests binnen zehn Tagen nach dem Disko-Besuch zustimmen. Wer diese Tests nicht nachweist, wird von weiteren Veranstaltungen ausgeschlossen. Die Modellprojekte sind zunächst auf vier Wochen angelegt und müssen wissenschaftlich begleitet werden. Innerhalb dieser maximal vier Wochen sind jeweils drei Veranstaltungen möglich.