Dresden erwirtschaftet trotz Corona-Krise Überschuss

Von dpa
Dirk Hilbert schaut in die Runde.
Dirk Hilbert schaut in die Runde. Ronald Bonss/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Dresden - Dresden hat im vergangenen Jahr trotz der Corona-Krise ein Finanzpolster erwirtschaftet. Der Überschuss belaufe sich nach dem vorläufigen Jahresabschluss auf rund 109 Millionen Euro, teilte die Landeshauptstadt am Mittwoch mit. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) will dem Stadtrat daher vorschlagen, mit einem Teil der Mittel nun geplante Kürzungen zurückzunehmen und bisher nicht ausreichend finanzierte Projekte umzusetzen. Das meiste Geld soll laut Hilbert aber in Kitas und Schulen fließen. „Die Schwimmhalle in Pieschen könnte durch diesen Jahresabschluss sehr viel schneller Realität werden, die bemerkenswerten Drittmittel der Universitätsschule können aufgestockt und ein Teil der Infrastruktur für den Fernsehturm vorzeitig finanziert werden“, so Hilbert.

Den Überschuss erklärte Hilbert unter anderem damit, dass die Stadt frühzeitig auf die Unsicherheiten in der Corona-Krise reagiert habe - etwa durch die verhängte Haushaltssperre. Auch Hilfsprogramme von Bund und Land spielten eine Rolle für das Haushaltsplus. Zudem gab die Stadt in einigen Bereichen durch die Einschränkungen im öffentlichen Leben weniger Geld aus, etwa für die Schwimmbäder.