Dulig bezeichnet mangelnde Impfbereitschaft als Gefahr

Von dpa
Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen.
Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen. Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Dresden - Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hält die mangelnde Impfbereitschaft in Sachsen für ein hohes Risiko. Sachsen stehe bei den Impfquoten deutschlandweit an letzter Stelle, sagte er am Mittwoch im Landtag. „Das ist eine Gefahr, das ist eine Gefahr für den anstehenden Herbst.“ Dulig appellierte an die Abgeordneten, gemeinsam für die Corona-Schutzimpfung zu werben und die Impfbereitschaft zu steigern. Sich impfen zu lassen sei ein Akt der Solidarität mit jenen, die nicht geimpft werden können.

„Wir alle sollten noch eine andere Motivation mitbringen“, sagte Dulig. Die Infektionszahlen würden wieder steigen. Man könne nur hoffen, dass keine neue Welle komme und man erneut einen Lockdown verhängen müsse. Ziel bleibe es, die Neuinfektionen zu reduzieren und ein Wiederaufflammen der Pandemie zu verhindern. Sollte es im Rahmen einer vierten Welle erneut zu Kontaktbeschränkungen kommen, dürfe die Wirtschaft nicht mehr heruntergefahren werden.

Innenminister Roland Wöller (CDU) erinnerte daran, dass in Sachsen inzwischen mehr als 10.000 Menschen an einer Corona-Infektion gestorben sind: „Corona hat unser Land schwer getroffen“, so Wöller.