Empor Rostock will mit Zuschauer-Hilfe Aufstieg schaffen

Von dpa 02.06.2021, 12:24 • Aktualisiert: 02.06.2021, 12:35

Rostock - Der HC Empor Rostock wartet ungeduldig auf ein Signal der Landesregierung über die Zulassung von Zuschauern im bevorstehenden Aufstiegsspiel zur 2. Handball-Bundesliga. Die Rostocker haben beantragt, im Finalhinspiel am Samstag (16.30 Uhr) gegen den 1. VfL Potsdam in der Stadthalle 1000 Zuschauer zuzulassen. „Unsere Planungen laufen auf Hochtouren“, sagte HC-Geschäftsführer Stefan Güter am Mittwoch. „Die Aufgabe ist natürlich sportlich: Wir müssen im Erfolgsfall schnell 1000 Tickets an den Mann und die Frau bringen.“

Sollte die Landesregierung dem Projekt zustimmen, gilt für Interessenten: Voraussetzung sind negative Corona-Schnelltests vom Spieltag. Zudem gilt FFP-2-Masken-Pflicht in der Halle. „Beim Einkauf oder Restaurantbesuch klappt das ja auch. Das wird auch für unsere Handball-Zuschauer kein Problem sein“, sagte Güter.

Zuschauer im Aufstiegsfinale bezeichnet der Empor-Geschäftsführer als großen Vorteil in der Auseinandersetzung mit Potsdam. „Unser Publikum ist dafür bekannt, wie ein achter Mann hinter der Mannschaft zu stehen. Das wäre ein enormer Rückhalt für uns. Die Potsdamer dürften im Rückspiel, wenn überhaupt, wohl nur 250 Besucher reinlassen.“

Sportlich sieht Güter die Brandenburger im Vorteil: „Das wird ein ganz schweres Ding. Potsdam ist der Favorit. Sie haben sich in der Aufstiegsrunde nur einen Ausrutscher gegen Hagen erlaubt. Wir hatten dagegen Höhen und Tiefen. Aber wir wollen das Ding ziehen!“