Erste Schwimmer wagen sich in Freibädern ins kalte Wasser

Von dpa

Hamburg - Trotz vergleichsweise kalten Wassers sind zahlreiche Menschen am Samstag zum Saisonstart in die Hamburger Freibäder gekommen. Die Wassertemperatur habe dabei gerade einmal 15 Grad Celsius betragen, wie Bäderland-Sprecher Michael Dietel der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte. „Die haben fast alle einen Neoprenanzug an. Aber es gibt auch ein paar Mutige und einige Kinder, die sich ohne ins Wasser wagen“, sagte er über die ersten Gäste im Ganzjahresbad Kaifu.

Für das Kaifu waren bereits am Freitag rund 450 von mehr als 700 möglichen Tickets online gebucht worden. „Insgesamt waren am Freitag von 23.000 verfügbaren Tickets etwa 3000 verkauft. Man kann also überall wirklich gut noch spontan vorbeikommen.“ Die Stimmung sowohl beim Personal als auch bei den Gästen sei gut. „Viele Stammgäste standen direkt zur Öffnung auf der Matte. Alle sind dankbar, dass es wieder möglich ist.“

Insgesamt haben neun Freibäder der Hansestadt am Wochenende ihre Türen für Schwimmer und Badende geöffnet, auch das Bondenwald-Bad sowie die Freibäder in Billstedt und Finkenwerder. Mit dabei waren auch das neue Ganzjahresfreibad in Rahlstedt sowie das Freibad Marienhöhe und die Einrichtungen am Osdorfer Born, in Neugraben und das Naturbad Stadtparksee.

Besucher brauchen für den Eintritt einen offiziellen Corona-Test. PCR-Tests dürfen nicht älter als 48 Stunden sein, Schnelltests nicht älter als 12 Stunden. Vollständig geimpfte und genesene Personen haben mit einem Nachweis Zutritt. Kinder unter sechs Jahren werden ohne Einschränkung eingelassen.