Etliche Feldbrände: Zwei verletzte Feuerwehrleute

Von dpa
Ein Feuerwehrfahrzeug steht auf dem Hof eines Feuerwehrgerätehauses.
Ein Feuerwehrfahrzeug steht auf dem Hof eines Feuerwehrgerätehauses. Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Groß Miltzow/Rostock - Bei mehreren Feldbränden sind in Mecklenburg-Vorpommern zwei Feuerwehrleute verletzt und vier Fahrzeuge und Erntemaschinen zerstört worden. Wie Polizeisprecher am Sonntag erläuterten, ereigneten sich die Brände bei schwülwarmem Wetter am Samstag bei Groß Miltzow und Rekentin (Vorpommern-Rügen) sowie in Nienhagen bei Rostock. Der Gesamtschaden wird auf mehr als 500.000 Euro geschätzt.

Bei Groß Miltzow hatten Feuerwehrleute einen durch einen Mähdrescher verursachten Brand auf einem Stoppelacker bereits gelöscht, als ein Feuerwehrmann mit seinem Auto entgegen den Anweisungen auf das Stoppelfeld fuhr und durch den heißen Katalysator das Feuer erneut ausbrach.

Die Flammen breiteten sich auf etwa 20 Hektar Fläche aus und erfassten ein großes Feuerwehrfahrzeug und das Auto. Dabei wurde eine 38 Jahre alte Feuerwehrfrau schwer verletzt und ein 43 Jahre alter Kamerad wurde leicht verletzt. Sie wollten Ausrüstung aus dem Fahrzeug sichern. Der Schaden wurde auf mehr als 250.000 Euro geschätzt. Schaulustige behinderten den Feuerwehreinsatz, wie es hieß.

Zuvor war auf einem Feld in Nienhagen ein Mähdrescher beim Entladen in Brand geraten. Die Erntemaschine brannte aus, ein Übergreifen auf weitere Maschinen oder Felder konnte verhindert werden. Fast zeitgleich war auf einem Stoppelfeld bei Rekentin eine Strohpresse durch einen technischen Defekt heißgelaufen und hatte zu brennen begonnen. Die Strohpresse konnte nicht mehr gerettet werden, etwa sieben Hektar Stoppelfeld verbrannten. Verletzte gab es nicht.