Festival „Plan:et C“ der „Fusion“-Macher startet

Auf dem „Fusion“-Gelände soll wieder gefeiert werden - kleiner und mit strengem Corona-Testkonzept. Im Vergleich zur „Fusion“ wird auch etwas gemächlicher gestartet.

Von dpa
Festivalbesucher tanzen auf dem Gelände des Fusion-Festival.
Festivalbesucher tanzen auf dem Gelände des Fusion-Festival. Christian Charisius/dpa/Archivbild

Lärz - Es geht wieder los auf dem ehemaligen russischen Militärflughafen an der Mecklenburgischen Seenplatte - die Macher des „Fusion“-Festivals laden an diesem Wochenende zur ersten Ausgabe ihres dreiteiligen Festivals „Plan:et C“. Statt einem langen Wochenende Ende Juni mit etwa 70.000 Gästen stehen drei Wochenenden im Spätsommer mit jeweils bis zu 10.000 Besuchern auf dem Plan. Dazu gehört ein strenges Corona-Testkonzept mit eigenem PCR-Labor.

Laut Veranstalter sind etwa 80 Menschen für Abstriche zuständig, 22 Laboranten und Laborantinnen führten die PCR-Tests durch. Fünf Ärztinnen seien pro Festival rund um die Uhr vor Ort, um die Befunde zu machen. Auch das IT-Laborsystem sei selbst entwickelt, damit die sensiblen Daten nur beim Veranstalter verblieben.

Mit den Tests soll am Freitagmorgen begonnen werden. Es wird damit gerechnet, dass es etwas dauert, bis alle Feierwilligen ihr Testergebnis erhalten haben und auf das eigentliche Festivalgelände dürfen. So lange können sie auf dem Campinggelände unter Einhaltung von Hygieneauflagen warten. Die ersten zwei Bühnen sollen deshalb am Freitag auch erst am Nachmittag starten. Die größte Bühne soll am Samstagmorgen eröffnet werden.

Die Behörden hatten dem Gesundheitskonzept zugestimmt und zumindest die erste Ausgabe genehmigt. Über die zwei anderen Wochenenden werde von Fall zu Fall mit Blick auf das Infektionsgeschehen entschieden, hieß es vom Landkreis.

Die Gäste erwartet die „Fusion“-typische Mischung aus elektronischer Musik, Hiphop, Jazz, Folk und Pop sowie Theater- und Kinovorstellungen. Die Tickets sind laut Veranstalter wie zuletzt immer ausverkauft. Die Gäste kämen aus aller Welt, vor allem aus Europa. Das „Fusion“-Festival fiel 2020 und 2021 wegen der Corona-Pandemie aus.

Die Polizei plant nach eigenen Angaben für das Wochenende einen größeren Einsatz. Neben der Sicherheit der Teilnehmer stehe dabei die Sicherheit des Straßenverkehrs im Fokus. Die Polizei warnt vor Verkehrsbeeinträchtigungen rund um das Festival.