Flensburg-Handewitt und THW Kiel dürfen mehr Fans zulassen

Von dpa
Dierk Schmäschke sitzt mit Mund-Nasen-Schutz auf der Tribüne.
Dierk Schmäschke sitzt mit Mund-Nasen-Schutz auf der Tribüne. Frank Molter/dpa/Archivbild

Flensburg - Die Handballer der SG Flensburg-Handwitt und des THW Kiel können ihre letzten beiden Saison-Heimspiele vor Fans austragen. Die Flensburger dürfen gegen die Füchse Berlin am 17. Juni und den HBW Balingen-Weilstetten am 27. Juni vor bis zu 2300 Zuschauern spielen. Die Kieler können in ihre 10.285 Plätze bietende Arena gehen Frisch Auf Göppingen (17. Juni) und den TBV Lemgo Lippe (24. Juni) jeweils 2940 Besucher einlassen. Dafür haben das Land Schleswig-Holstein und zuständigen Gesundheitsbehörden im Rahmen eines Modellprojekts ihre Genehmigung gegeben.

Wieder vor vielen Fans zu spielen, sei „eine große Sehnsucht der Spieler und Trainer“, sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke am Mittwoch. „Das wird ein Gänsehautfaktor im Endspurt um die deutsche Meisterschaft.“ Die Flensburger führen das Klassement mit einem Punkt Vorsprung vor dem THW Kiel an.

Auch in Kiel herrschte Freude. „Das wird der Moment, auf den wir so lange gewartet haben. Wir freuen uns riesig auf unsere 'weiße Wand', auf jeden einzelnen Fan, der uns unterstützt“, sagte THW-Kapitän Domagoj Duvnjak. Geschäftsführer Viktor Szilagyi betonte: „Der große Aufwand, den wir in den vergangenen Wochen und Monaten für die Rückkehr betrieben haben, hat sich gelohnt.“