Frau soll Lernplattformen um 63.000 Euro geschröpft haben

Von dpa 14.07.2021, 17:45
Euro-Geldscheine liegen auf einem Tisch.
Euro-Geldscheine liegen auf einem Tisch. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Norderstedt (dpa/lno) – - Rund dreieinhalb Jahre lang soll eine Frau unter verschiedenen falschen Namen auf einer Lernplattform für Apothekenpersonal Prämienpunkte gesammelt und dabei die Plattform um rund 63.000 Euro geschädigt haben. Am Donnerstag muss sich die 41-Jährige aus Norderstedt vor dem dortigen Amtsgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft klagt Betrug an. Sie wirft der Frau etwa 12.000 Fälle im Zeitraum von 2015 bis zum 2018 vor, in denen sie unter falschen Namen über das Schulungs- und Bonussystem der Plattform Prämienpunkte sammelte. Diese soll sie dann im Gutscheinshop der Plattform gegen Einkaufsgutscheine bei zahlreichen Firmen eingelöst haben. Ihr drohen bei einer Verurteilung wegen Betrugs bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.