Fünf Polizisten bei zwei Einsätzen in Hamburg verletzt

Von dpa
„Polizei“ steht auf der Uniform eines Polizisten.
„Polizei“ steht auf der Uniform eines Polizisten. Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Hamburg - Bei zwei Einsätzen in Hamburg sind fünf Polizisten verletzt worden, als die Tatverdächtigen heftigen Widerstand leisteten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurden drei Beamte am Dienstagmorgen in den Stadtteil Bramfeld gerufen, weil ein Mann eine Frau geschlagen haben soll. Sie fanden den 29-Jährigen in der Nähe auf einem Spielplatz. Als die Polizisten ihn gerade ansprechen wollte, schlug er einem von ihnen unvermittelt ins Gesicht. Der 26-Jährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Bei seiner vorläufigen Festnahme wehrte sich der Mann erheblich, die anderen beiden Beamten wurden leicht verletzt. Unterstützung wurde gerufen. Eine Amtsärztin wies den Tatverdächtigen, der nach eigenen Angaben Alkohol getrunken und Drogen genommen hatte, in die Psychiatrie ein.

In Hamburg-Tonndorf beobachteten Zivilfahnder am Dienstagabend einen mutmaßlichen Drogenhändler. Sie wollten ihn vorläufig festnehmen. Dabei widersetzte der Mann sich erheblich, er und die Polizisten stürzten etwa vier Meter tief die Böschung des Baches Rahlau hinunter. Beim Aufprall auf das Steinbett erlitt ein Polizist eine Platzwunde am Kopf und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Partner trug den Angaben zufolge leichtere Verletzungen davon. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Beamten etwa 400 Gramm Marihuana.