Geografie

Geoinformationszentrum an der Barbarossahöhle eröffnet

Von dpa 17.09.2021, 16:43 • Aktualisiert: 19.09.2021, 22:43
Besucher der Eröffnung stehen vor dem neuen Geoinformationszentrum Geopark Kyffhäuser an der Barbarossahöhle.
Besucher der Eröffnung stehen vor dem neuen Geoinformationszentrum Geopark Kyffhäuser an der Barbarossahöhle. Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Kyffhäuserland - An der Barbarossahöhle im Geopark Kyffhäuser ist am Freitag ein neues Geoinformationszentrum eröffnet worden. Besucherinnen und Besucher können sich darin über touristische Angebote der Region und die geologischen Besonderheiten des Gebiets informieren, wie das Thüringer Wirtschaftsministerium mitteilte. Geboten werden Audioguides, eine multimediale Ausstellung und ein Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung. Land und Gemeinde Kyffhäuserland förderten den Bau des Zentrums mit insgesamt 5,2 Millionen Euro.

„Seit über 100 Jahren ist der Kyffhäuser mit seiner landschaftlichen Schönheit, der Barbarossahöhle und etwa der Kurstadt Bad Frankenhausen ein Touristenmagnet“, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Das neue Informationszentrum trage dazu bei, die Region noch bekannter und attraktiver zu machen.

Die rund 13.000 Quadratmeter große Barbarossahöhle ist nach Angaben der Betreiber eine von weltweit nur zwei existierenden Schauhöhlen im Anhydritgestein und damit eine geologische Rarität. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums gehört sie zu den meistbesuchten Schauhöhlen Deutschlands. Sie befindet sich im Geopark Kyffhäuser, der sich über eine Fläche von rund 833 Quadratkilometern von Kindelbrück in Thüringen bis nach Kelbra in Sachsen-Anhalt erstreckt. Im Juli 2009 wurde diesem der Titel „Nationaler Geopark in Deutschland“ verliehen.