GEW hält Neueinstellungen von Lehrkräften für unzureichend

Von dpa
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel.
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Potsdam - Der Landesvorsitzende der Brandenburger Lehrergewerkschaft GEW, Günther Fuchs, hält die Zahl von 1256 neu eingestellten Lehrern zum Schulstart am kommenden Montag für unzureichend. Nach Angaben der Personalräte seien an den Brandenburger Schulen noch 120 Stellen nicht besetzt, sagte Fuchs am Donnerstag in Potsdam.

„Diese Stellen werden erfahrungsgemäß mit zusätzlichen Seiteneinsteigern besetzt, weil es keine voll ausgebildeten Lehrer auf dem Markt mehr gibt.“ Bildungsministerien Britta Ernst (SPD) hatte dagegen erklärt, dass mit den 1256 Lehrkräften mehr eingestellt worden seien als rechnerisch notwendig.

Aus Sicht der Gewerkschaft wäre die Einstellung von 400 weiteren Lehrkräften notwendig. Dies wäre laut Fuchs auch wegen der erneut gestiegenen Zahl von Schülern erforderlich. „Wir kehren in den Schulen inmitten der Corona-Pandemie in eine Normalität zurück, mit volleren Klassen und einem Mangel an Lehrern.“ Notwendig wären dagegen mehr Lehrkräfte und kleinere Klassen.