Gewerkschaft warnt vor früher Rückkehr zu Präsenzunterricht

Von dpa
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel.
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Erfurt - Aus Sicht der Bildungsgewerkschaft GEW Thüringen sollte die Politik bei Schulöffnungen in Anbetracht der Corona-Lage noch Vorsicht walten lassen. „Bei aller Erleichterung wegen sinkender Infektionszahlen: Die Rückkehr in den normalen Präsenzunterricht ist zu früh“, sagte die Landesvorsitzende Kathrin Vitzthum laut einer Mitteilung von Dienstag. Die Pandemie sei noch nicht vorüber. Solange Schülerinnen und Schüler nicht geimpft werden könnten, gehörten Maske und regelmäßiges Testen zu den Voraussetzungen geöffneter Schulen.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Thüringen forderte vom Landesbildungsministerium, beabsichtigte Schritte zur Öffnung zeitig zu kommunizieren, damit Schulen wie Eltern verlässlich planen könnten. „Eine Anweisung am Freitagnachmittag über Öffnungen oder Schließungen ab Montag gehört nicht dazu“, hieß es.