Giffey und Heil werben für Ausbildung statt Studium

Von dpa 01.09.2021, 13:52
Spitzenkandidatin Giffey und Bundesarbeitsminister Heil (beide SPD) bei der Alba Recycling GmbH.
Spitzenkandidatin Giffey und Bundesarbeitsminister Heil (beide SPD) bei der Alba Recycling GmbH. Bernd von Jutrczenka/dpa

Berlin - Die SPD-Landesvorsitzende Franziska Giffey und ihr Parteikollege Bundesarbeitsminister Hubertus Heil haben für eine Ausbildung im Handwerk geworben. „Die große Aufgabe ist tatsächlich, junge Leute für das Handwerk zu begeistern“, sagte Giffey am Mittwoch beim Besuch der Alba Recycling GmbH in Berlin-Mahlsdorf. Gerade im Handwerk, aber auch in der Industrie und den gewerblichen Berufen würden Auszubildende gesucht.

„Wir brauchen auch eine stärkere Anerkennung und Wertschätzung für die handwerklichen Berufe“, forderte Giffey, die als Spitzenkandidatin der SPD bei der Wahl ums Abgeordnetenhaus antritt. „Wir sehen ganz viele, die fangen ein Studium an, brechen ab, merken, es ist nicht das Richtige.“

Auch Heil warb für die Ausbildungsberufe: „Wir müssen dafür sorgen, dass nicht alle zur Uni laufen und das Studium dann abbrechen, und wir sie dann in der Statistik als Langzeitarbeitslose sehen.“ Man brauche nicht nur Master, sondern auch Meister, sagte Heil. Wichtig sei eine bessere Berufsorientierung schon ab der 7. Klasse.

Bei ihrem Besuch der Alba Recycling GmbH sprachen Giffey und Heil mit Geschäftsführer Eric Schweitzer sowie mit Ausbildern und Lehrlingen.