Glawe: Keine Impfpriorisierung mehr: 560.000 Dosen im Juni

Von dpa 06.06.2021, 11:56
Ein Fläschchen der in den letzten Tagen aufgebrauchten Corona-Impfstoffe von Pfizer-BioNTech (l-r), Moderna und AstraZeneca stehen auf einem Tisch.
Ein Fläschchen der in den letzten Tagen aufgebrauchten Corona-Impfstoffe von Pfizer-BioNTech (l-r), Moderna und AstraZeneca stehen auf einem Tisch. Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Schwerin - Mit dem Wegfall der Impfpriorisierung kann sich von Montag an jeder in Mecklenburg-Vorpommern um einen Termin für eine Corona-Schutzimpfung bemühen. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) erklärte am Sonntag jedoch, dass die Impfstoffmengen sowohl in den Impfzentren als auch bei den Ärzten sehr begrenzt seien. „Es wird nicht jeder sofort einen Termin erhalten können, da aktuell sehr viele Zweitimpfungen anstehen.“ Die Aufhebung der Priorisierung sei aber konsequent, um die Terminvergaben weiter zu flexibilisieren.

Die Termine für die Impfzentren würden weiter über die telefonische Hotline oder über das Internet vergeben werden. Arztpraxen müssten direkt kontaktiert werden. Die Zahl der Termine hänge von den Impfstofflieferungen ab. In Mecklenburg-Vorpommern würden durchschnittlich 18.000 Impfungen pro Tag verabreicht, es könnten aber doppelt so viele sein. Im Juni erhalte das Land 560.000 Impfdosen.

Laut Robert Koch-Institut haben in Mecklenburg-Vorpommern bislang knapp 740.000 Menschen eine Erstimpfung erhalten, gut 354.000 auch schon eine Zweitimpfung. Damit sind 22 Prozent der Bevölkerung vollständig immunisiert.