Judo

Hamburger Judo-Team strebt Bronze an: Ressel fehlt

Von dpa 09.09.2021, 13:50 • Aktualisiert: 10.09.2021, 22:23
Der Hamburger Judo-Club muss zum Bundesliga-Auftakt auf Dominic Ressel verzichten.
Der Hamburger Judo-Club muss zum Bundesliga-Auftakt auf Dominic Ressel verzichten. Oliver Weiken/dpa/Archivbild

Hamburg - Die Meister-Mannschaft des Hamburger Judo-Teams hat für die am Samstag beginnende Bundesliga-Runde den dritten Platz als Mindest-Ziel ausgegeben. „Natürlich würden wir gern den Titel verteidigen, aber Mannschaften wie Abensberg, Esslingen und Potsdam sind auch bärenstark aufgestellt“, sagte Vereins-Präsident Rainer Ganschow vor dem Auftakt gegen den TSV Hertha Walheim und den JC 66 Bottrop.

Verzichten müssen die Gastgeber bei den Auftakt-Duellen in der Achter-Nordgruppe auf den Olympia-Fünften Dominic Ressel. Zudem werden weitere Leistungsträger vermutlich fehlen, ergänzte Ganschow. „Insofern haben wir uns dazu entschlossen, den Olympia-Teilnehmer Amartuvshin Dashdavaa aus der Mongolei sowie Strahinja Buncic aus Serbien zur Verstärkung einzufliegen, weil wir gegen beide Mannschaften definitiv gewinnen wollen.“

Aufgrund der wegen der Corona-Pandemie verkürzten Saison werden an drei der vier Kampftagen jeweils drei Teams aufeinandertreffen statt wie üblich zwei. Bei je zwei Duellen in sieben Gewichtsklassen bedeutet das 28 Kämpfe an einem Tag pro Mannschaft. Die Sieger und Zweiten aus dem Norden und Süden qualifizieren sich für die Endrunde.