Handball

Handball: Volle Halle in Kiel, mäßiger Besuch in Flensburg

Von dpa
Ein Handballer hält den Spielball in den Händen.
Ein Handballer hält den Spielball in den Händen. Robert Michael/dpa/Symbolbild

Kiel/Flensburg - Die Zuschauerresonanz auf die ersten Heimspiele der norddeutschen Titelaspiranten in der Handball-Bundesliga ist unterschiedlich ausgefallen. Meister THW Kiel wollten zum Saisonauftakt am vergangenen Mittwoch beim 33:24 gegen den HBW Balingen-Weilstetten die maximal möglichen 9000 Zuschauer sehen. Dagegen waren zum Heimauftakt von Vizemeister SG Flensburg-Handewitt beim 27:27 gegen den HC Erlangen am vergangenen Samstag nur 2750 von maximal erlaubten 4600 Fans gekommen. Das entspricht einer Auslastung von knapp 60 Prozent. In beide Hallen galt die 2G-Regel (geimpft oder genesen) mit Maskenpflicht.

„Die Angst vor Ansteckung, das fehlende Bier danach, die Masken, das geänderte Prozedere mit den Tickets – das schreckt schon den einen oder anderen ab“, sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke den Zeitungen des shz-Verlages.

Schmäschke hofft, dass in ein, zwei Spielen wieder Normalität einkehrt. Derzeit wird der Dauerkartenverkauf vorbereitet. Den hatte der THW Kiel im Mai begonnen und ihn vor längerer Zeit abgeschlossen. Dabei ist der Verein ins Risiko gegangen, denn die Entwicklung in der Pandemie und die daraus resultierenden politischen Entscheidungen waren nicht vorhersehbar.

In Flensburg werden bislang nur Einzeltickets angeboten. Das wirft die Frage auf, ob Dauerkartenbesitzer eher zu den Spielen ihrer Mannschaft gehen als sporadische Ticketkäufer.