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Herthas Torwarttrainer Menger lobt Christensens Entwicklung

Von dpa Aktualisiert: 27.09.2022, 14:03
Torwart Oliver Christensen von Hertha BSC pariert einen Ball.
Torwart Oliver Christensen von Hertha BSC pariert einen Ball. Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin - Torwarttrainer Andreas Menger von Fußball-Bundesligist Hertha BSC sieht sich in der Entwicklung von Oliver Christensen als neuer Stammtorhüter der Berliner bestätigt. „Durch die Spiele wird er souveräner und ruhiger. Er ist viel unterwegs, läuft viele Bälle ab und versucht, Flanken zu entschärfen“, sagte der 50-Jährige der „Bild“ (Dienstag). Christensen gab sein Debüt in der vergangenen Saison in den Relegationsspielen gegen den Hamburger SV und stieg zur neuen Saison zur Nummer eins auf.

Dass der 23-Jährige der jüngste Torhüter in der nationalen Eliteklasse ist, sieht Menger dabei nicht als Nachteil an. „Als Verein muss man den Mut haben, auf junge Torhüter zu bauen“, sagte der ehemalige Bundesliga-Schlussmann. Dass Christensen ohne Erfahrung ins kalte Wasser gestoßen wurde, ist für Menger auch nicht unbedingt ein Nachteil. „Klar ist das mutig, aber es ist zukunftsorientiert“, sagte Menger, „zuerst muss man die Möglichkeiten haben, Erfahrungen zu sammeln.“

Zudem habe Christensen bereits Lohn erhalten, nicht nur in der Bundesliga. „Olli ist nach zwei Jahren wieder zur A-Nationalmannschaft Dänemarks eingeladen. Wenn wir es den Besten des Landes in den Jahrgängen nicht zutrauen, wem denn sonst?“

Auch mit den beiden jungen Schlussmännern hinter Christensen, dem 19 Jahre alten Tjark Ernst sowie dem ein Jahr jüngeren Robert Kwasigroch ist Menger nicht bange. Das jüngste Bundesliga-Trio habe laut Menger eine gewisse Anziehungskraft: „In der Branche wollen viele Torhüter nach Berlin, weil sie merken, dass sie hier gefördert werden.“