Höchste Inzidenz: Lüneburg verschärft die Regeln

Von dpa
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch.
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch. Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration

Lüneburg - Der Landkreis Lüneburg hat derzeit den höchsten Corona-Inzidenzwert in Niedersachsen - ab Dienstag sollen daher strengere Regeln gelten. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lag die Inzidenz in dem Landkreis am Sonntag bei 59,2. Am Freitag hatte der Landkreis eine weitere Verfügung veröffentlicht, demnach greifen von Dienstag an strengere Regeln: Bei Zusammenkünften drinnen und draußen sind maximal zehn Menschen aus drei Haushalten zulässig, das gilt auch für private Feiern zu Hause. Kinder bis 14 Jahre zählen dabei nicht mit, auch vollständig Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis nicht.

Bis zu zehn Kinder bis 14 Jahre dürfen zusammenkommen. Gastronomische Betriebe bleiben geöffnet, dürfen innen aber nur die halbe Kapazität anbieten und ihre Gäste ausschließlich an Tischen bewirten. Innen ist ein negatives Testergebnis beziehungsweise ein Impf- oder Genesungsnachweis notwendig. Auch draußen darf nur an Tischen bewirtet werden, ein Test ist allerdings nicht nötig. Private Feiern in der Gastronomie sind nur noch draußen und mit maximal 50 Personen zulässig. Alle Gäste benötigen ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder einen Genesungsnachweis.

Clubs und Diskotheken sollen wieder geschlossen bleiben, im Kino, Theater, in Zoos, Museen sowie im Sport gelten ebenfalls strengere Regeln, teils Masken- und Testpflicht. Gäste in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und anderen Unterkünften dürfen weiterhin beherbergt werden; aber neben dem Test bei Anreise sind zweimal wöchentlich weitere Tests erforderlich.

Dass die Werte im Landkreis Lüneburg stark gestiegen sind, hängt wohl vor allem mit einer Abiturfeier in Bardowick zusammen. Nach Angaben des Landkreises sind unter den Gästen dieser und weiterer Veranstaltungen bisher rund 40 Infektionen bekannt geworden.