HSV will sich nach Derby-Schock rehabilitieren

Von dpa
Fußbälle liegen in einem Tor.
Fußbälle liegen in einem Tor. Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Hamburg - Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat die erneute Niederlage gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli (2:3) ad acta gelegt und Darmstadt 98 als nächsten Rivalen ins Visier genommen. „Klar tut es uns weh, ein Stadtderby zu verlieren. Es ist nicht angenehm“, sagte Trainer Tim Walter am Freitag. „So wie wir am ersten Spieltag schon in der Champions League waren, sind wir jetzt nach der Niederlage im Derby gleich Absteiger“, meinte er ironisch.

In vielen persönlichen Gesprächen hat er seine Profis auf die Partie gegen Darmstadt am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) eingestellt. „Es ist klar, dass du dich immer rehabilitieren willst“, sagte der Coach mit Blick auf das Spiel gegen die Hessen. Für die Darmstädter hatte er Lob parat: „Sie bringen viel Physis mit und haben eine gute Präsenz in der vordersten Linie. Sie sehen ihre Chancen - wie viele Teams in der 2. Liga - sicherlich im Umschaltspiel.“

Die Hamburger müssen auf die verletzten Josha Vagnoman, Stephan Ambrosius und Tom Mickel verzichten. Nicht ausgeschlossen, dass Talent Anssi Suhonen, der gegen St. Pauli eingewechselt wurde, diesmal mehr Spielanteile erhält. Er bringe „viel Bereitschaft, viel Intensität, viel Mut“ mit, sagte der Coach. Der HSV hat in drei Spielen vier Punkte geholt. Darmstadt nimmt mit drei Punkten Rang zwölf ein.