Impf-Nachfrage: Kreis impft an Seebrücken der Kaiserbäder

Von dpa
Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze.
Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Heringsdorf - Nach dem Erfolg mit dem Impfen am Strand von Lubmin dehnt der Landkreis Vorpommern-Greifswald seine Impfaktionen weiter aus. Wie ein Kreissprecher am Dienstag erklärte, soll es die „Immunisierung to go“ ab Montag in den Ostseebädern Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck geben. Mobile Teams sollen bis Mittwoch je sieben Stunden lang an den jeweiligen Seebrücken der Kaiserbäder impfen, weshalb Interessenten den „Piks“ mit einem Strandspaziergang verbinden könnten.

Zugleich werde im Hinterland der Ostseeinsel und auf dem Festland in Gemeindehäusern in Buggenhagen, Jamitzow, Krummin und Neeberg immunisiert. Zur Verfügung stehe Impfstoff von Biontech/Pfizer und von Johnson&Johnson.

Bei der Aktion am Strand von Lubmin hatten sich an einem Tag 71 Menschen dort gegen das Coronavirus impfen lassen, 63 davon zum ersten Mal. Außerdem impft der Landkreis unter anderem am beliebten Ausflugsziel vor Karls Erlebnis-Dorf in Koserow auf Usedom.

Der Nachbarkreis Mecklenburgische Seenplatte schickt als erster Kreis im Nordosten an diesem Mittwoch einen Impfbus, um Menschen in Dörfern mit schlechter Verkehrsanbindung besser zu versorgen.