Infektionslage in Thüringen entspannt sich weiter

Von dpa
Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus Sars-CoV-2.
Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus Sars-CoV-2. Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Erfurt - Die Infektionslage hat sich in Thüringen weiter entspannt. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage lag am Mittwoch bei 70,3 - und damit deutlich unter der Marke von 100. Das ging aus Angaben der Staatskanzlei unter Berufung auf Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Thüringen ist damit aber noch immer das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland. Deutschlandweit lag der Wert laut RKI bei 46,8.

Vier Thüringer Kreise lagen noch über dem Infektionswert von 100: Gotha mit 146,8, Hildburghausen mit 142,2, Sonneberg mit 105,7 und der Ilm-Kreis mit 101,6. In Jena (29,6), Gera (27,9), Erfurt (44,9), Eisenach (45) und dem Altenburger Land lag die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50. Das Altenburger Land hat am Mittwochmorgen mit 25,7 die niedrigste Infektionsrate. Hier tritt am Donnerstag die Bundes-Notbremse außer Kraft. In Weimar, Jena, Erfurt, Eichsfeld und Gera ist sie ebenfalls derzeit nicht aktiv.

Wenn Kommunen fünf Werktage in Folge die Inzidenz von 100 unterschreiten, können Corona-Maßnahmen gelockert werden. Die Bundes-Notbremse greift dann nicht mehr.

Von Dienstag auf Mittwoch wurden in Thüringen 166 neue Corona-Infektion gemeldet. Seit Beginn der Corona-Pandemie starben in Thüringen 4165 mit dem Virus infizierte Menschen. Etwa 118.500 Menschen gelten im Freistaat als genesen.