Jedes Havelse-Heimspiel Verlust: „Geisterspiele besser“

Von dpa

Hannover - Für Drittliga-Aufsteiger TSV Havelse ist fast jedes Heimspiel im großen WM-Stadion von Hannover ein Verlustgeschäft. „Wirtschaftlich wären für uns Geisterspiele sogar besser“, sagte der Sportliche Leiter Matthias Limbach dem „Sportbuzzer“ (Donnerstag). Lediglich bei Heimspielen wie gegen den 1. FC Magdeburg an diesem Samstag (14.00 Uhr/MagentaSport) dürfen die Havelser in der neuen Spielklasse auf viele Gästefans hoffen.

Wegen der Auflagen des Deutschen Fußball-Bundes mussten die Niedersachsen nach ihrem Aufstieg aus der Regionalliga vom eigenen Wilhelm-Langrehr-Stadion in die HDI Arena im benachbarten Hannover mit ihren 49 200 Plätzen umziehen. Dort kostet die Dauerkarte mehr als doppelt so viel wie in der Vorsaison, weil die Havelser deutlich gestiegene Miet- und Fixkosten etwa für Ordner oder Getränkeverkäufer zu stemmen haben. Beim ersten Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken kamen 2230 Besucher in die Arena. Gegen Magdeburg rechnet der TSV mit etwa 5000. „Wir freuen uns über jeden Fan, der kommt“, sagte Limbach.