Kevin Kratzsch kam am „Berghain“-Türsteher vorbei

Von dpa
Kevin Kratzsch (CDU) spricht bei einem Treffen von Vertretern der Berliner Club-, Kultur- und Veranstaltungsbranche im Nachtclub Ritter Butzke über die Zukunft der Branche.
Kevin Kratzsch (CDU) spricht bei einem Treffen von Vertretern der Berliner Club-, Kultur- und Veranstaltungsbranche im Nachtclub Ritter Butzke über die Zukunft der Branche. Christoph Soeder/dpa

Berlin - CDU-Bundestagskandidat Kevin Kratzsch (38) hat es laut eigener Aussage schon einmal am als streng geltenden Türsteher des Berliner Clubs „Berghain“ vorbeigeschafft. „Ich hatte gute Freunde mit dabei“, erzählte Kratzsch am Samstag am Rande einer Wahlkampfveranstaltung in Kreuzberg. Die Freunde hätten alle viel besser ausgesehen als er. Er habe sich in Schwarz gekleidet und so unauffällig wie möglich verhalten. „Es hat funktioniert.“

Kratzsch (Slogan: „Ein Kevin hat Berlin gerade noch gefehlt“) kandidiert für Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg-Ost. Er moderierte im „Ritter Butzke“ eine Gesprächsrunde mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit Vertretern der von Corona gebeutelten Veranstalterbranche.

Kratzsch, Vizepräsident des Deutschen Schaustellerbunds, sagte, die Branche habe viele tolle Konzepte entwickelt, dass sich Menschen wieder versammeln könnten. Er finde generell, dass Geimpfte und Genesene alle Rechte wieder zurückbekommen sollten.