Kita-Kosten geringer: Jamaika will auch Eltern entlasten

Von dpa
Kinderrucksäcke hängen im Eingangsbereich eines Kindergartens.
Kinderrucksäcke hängen im Eingangsbereich eines Kindergartens. Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Kiel - Schleswig-Holstein kann für die Kitas künftig 45 Millionen Euro weniger im Jahr ausgeben als errechnet. Mit diesen Mitteln will die Koalition aus CDU, Grünen und FDP die Eltern von Krippenkindern und die Kommunen weiter von Kosten entlasten, wie die Fraktionschefs Tobias Koch, Eka von Kalben und Christopher Vogt am Montag mitteilten.

Außerdem sollen in allen Kreisen und kreisfreien Städten sowie in der fünftgrößten Stadt Norderstedt Inklusionszentren eingerichtet werden. Hintergrund: Gehälter und Zahl der Kita-Plätze sind nicht so stark gestiegen, wie mit Inkrafttreten der Kita-Finanzierungsreform zu Jahresbeginn erwartet worden war. Im laufenden Jahr werden deshalb 35 Millionen Euro weniger benötigt als berechnet. Damit sollen in der Corona-Krise auch besonders belastete Kinder in Kitas und Tagespflege unterstützt, die Kommunen entlastet und die Kita-Datenbank weiterentwickelt werden.