Bundestag

Kretschmer berichtet von „übler Morddrohung“

Von dpa
Vor CDU-Wahlplakaten spricht Michael Kretschmer (CDU, r), mit Journalisten.
Vor CDU-Wahlplakaten spricht Michael Kretschmer (CDU, r), mit Journalisten. Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Taucha - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat im Wahlkampf-Endspurt zur Bundestagswahl nach eigenen Angaben eine Morddrohung erhalten. „Ich glaube, es ist ziemlich klar, wer die Spalter in diesem Land sind. Heute wieder gibt es eine wirklich üble Morddrohung gegen mich“, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Taucha. „Und diesem Papier sind -zig Flyer beigelegt der AfD. Wenn man sich das anschaut - bösartig, verletzend, wirklich auch unter der Gürtellinie -, das dürfen wir uns nicht gefallen lassen.“ Auch darum werbe er dafür, Macher zu wählen statt Spalter.

Die sächsische Union wirbt in der letzten Phase des Wahlkampfs um Erststimmen für ihre 16 Direktkandidaten und um die Zweitstimme für die CDU. Dafür sollen landesweit 1000 Großplakate ausgestellt werden, die den jeweiligen Wahlkreis-Kandidaten oder die jeweilige -Kandidatin neben Landeschef Kretschmer zeigen.

„Diese Wahl entscheidet auch über die Frage: Wer sind unsere Volksvertreter aus Sachsen in Berlin? Das macht den Unterschied“, sagte Kretschmer. „Wenn man diese Wahl als Protestwahl organisiert, gegen was und wen auch immer, dann wird es auch am Ende genauso kommen: Es werden am Ende keine Volksvertreter in Berlin sein, mit denen man Dinge besprechen kann.“ Es stehe viel auf dem Spiel.