Landleben erleichtern: Hochschule sammelt Beispiele

Von dpa

Neubrandenburg - Die Hochschule Neubrandenburg hat Beispiele zusammengetragen, wie das Landleben erleichtert und die Flucht in die Städte verringert werden kann. Dazu wurde in einem vom Bund unterstützten Projekt eine „Transferstelle Daseinsvorsorge“ gebildet, die nachahmenswerte Projekte aus allen Teilen Deutschlands (www.hs-nb.de/transfer-dv) zusammengetragen hat, wie die Projektleitung am Donnerstag mitteilte. Beispiele seien Erleichterungen für Pflegebedürftige, multifunktionale Dorfläden samt Gemeinschaftshaus, eine Dorffunk-App, bei der das Land Mecklenburg-Vorpommern die Lizenzkosten übernimmt, oder ein „Dorfmobil“ wie in Barsikow in Brandenburg.

Dort hat ein Verein ein E-Auto bekommen, das sich die Dorfbewohner nach dem „Carsharing-Prinzip“ teilen. Die Erfahrungen aus diesen und ähnlichen Projekten sollen unter anderem auf einer digitalen Konferenz unter Beteiligung des Bundesinnenministeriums und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung am 15. und 16. Juni beraten werden.

In Neubrandenburg studieren rund 2200 Frauen und Männer in den vier Studiengängen Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften, Landschaftswissenschaften und Geomatik, Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung sowie Gesundheit, Pflege und Management.